Werkzeuge

Übersetzungswerkzeuge

Translation Memory (TM)

Ein TM, das vorhandene Übersetzungen zugänglich und damit die Übersetzung schneller und billiger macht, ist heutzutage Pflicht. Es sollte als serverbasierte Lösung ausgeprägt sein, damit alle Übersetzer simultan auf die gleiche Datenbank zugreifen können und so die Nutzung optimiert und die Konsistenz gesichert wird.

Beispiele: across, Trados, DéJà Vu, Transit, memoQ

Dateiübertragung

Gerade bei größeren und/oder fortlaufenden Projekten geht viel Aufwand in die Übertragung und Verwaltung von Dateien. Durch Automatisierung lässt sich hier viel Zeit und Geld sparen. Einige TMs liefern Workflow-Komponenten mit, aber hier sind häufig kundenspezifische Lösungen gefragt (siehe rechts).

Machine Translation (MT)

Bei Großprojekten macht MT Sinn. Der Einsatz sollte aber wohlüberlegt und geplant erfolgen. Richtig eingesetzt liefert MT Einsparungen und Erweiterungen.

Editoren/DTP

Natürlich brauchen Übersetzungs- und Lokalisierungsfirmen Editoren und Layoutprogramme, um die Ausgangsmaterialien vorzubereiten und den übersetzten Materialien den letzten Schliff zu geben.

Beispiele: MS Word, Open Office, FrameMaker, InDesign, QuarkXPress

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Ist ein GMS nötig?

Kunden mit größeren Textumfängen verwalten diese häufig über ein CMS (Content Management System) und fragen sich richtigerweise, ob sie ihren im CMS vorhandenen automatisierten Arbeitsablauf (neudeutsch Workflow) per GMS (Globalization Management System) oder direkt an das CMS angebundenen TM-Server auf die Übersetzung ausdehnen können.

Die Idee ist bestechend, hat aber gravierende Nachteile:

  1. Kann (und will) ich als Kunde die Übersetzungskette bis zum Übersetzer in China verwalten und überwachen?
  2. Was passiert bei einem Update des CMS oder des Gegenstücks (GMS/TM-Server)? Funktioniert die Verknüpfung weiterhin?
  3. Ist ein Anbieterwechsel möglich (sei es bei der Übersetzung oder bei der Technologie)? Kann ich meine Lösung einfach übertragen?

Ist es nicht sinnvoller, die Kundenumgebung und die Übersetzungsumgebung über eine definierte Schnittstelle miteinander zu verknüpfen? In diesem Fall können weitere Anbieter, andere CMS-Systeme (z. B. in Tochterfirmen) usw. eingebunden und Updates oder Software-Änderungen sehr viel einfacher implementiert werden.

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